Politik
05.12.2011

Die Perseiden kommen

Der Sternschnuppen-Regen wird heuer leider nur schlecht zu sehen sein. Wo Sie dennoch Chancen zur Beobachtung haben, erfahren Sie hier.

Es ist wirklich ein Sommer zum Heulen, nicht nur was das Wetter betrifft. Sogar der alljährliche sommerliche astronomische Höhepunkt, der Sternschnuppen-Regen der Perseiden, auch "Tränen des Laurentius" genannt, wird heuer nur schlecht zu sehen sein.

Immer Mitte August kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle, dessen kosmische "Dreckspur" den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt (heuer vom 10. bis 14. August). Und eigentlich würden das Wetter und die Wolken heuer zum Maximum der Perseiden sogar mitspielen. "Wir befinden uns vorwiegend unter schwachem Hochdruckeinfluss, es wird voraussichtlich nur am Freitagabend im Bergland ein paar Schauer geben", prognostiziert Clemens Teutsch vom Wetterdienst UBIMET. Allerdings können sich anschließend auch durchziehende hohe und mittelhohe Wolken negativ auf die Himmelserkundung auswirken.

Diesmal spielen aber weniger die meteorologischen Aspekte die entscheidende Rolle, sondern die Konstellation der Gestirne selbst. "Das Maximum der Perseidenaktivität fällt in Mitteleuropa auf den Samstagvormittag und bei Tageslicht sind die Sternschnuppen bekanntlich schlecht zu sehen", erklärt der Wetterexperte. "Außerdem sorgt heuer der Vollmond (Anm. in der Nacht auf 14. August) nicht für die idealen Beobachtungsverhältnisse", so der Meteorologe weiter.

Beobachtungschancen für die Freitagnacht

Ein wenig Hoffnung bleibt aber, dass die gen Nachhimmel geschickten Wünsche doch noch wahr werden. Wir verraten Ihnen, wie die Chancen für die Sternschnuppenbeobachtung stehen:

Wien: 50-60%
Eisenstadt: 60-70%
St. Pölten: 40-50%
Graz: 60-70%
Klagenfurt: 80-90%
Linz: 70-80%
Salzburg: 50-60%
Innsbruck: 30-40%
Bregenz: 40-50%

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