APA10497632-2 - 03122012 - HÖRSCHING - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT AI - Sanitäter tragen die Bahre mit einem der verletzten Soldaten, die am vergangenen Donnerstag im UNO Einsatz in Syrien angeschossen wurden, am Montag, 03. Dezember 2012, bei der Ankunft mit einem Transportflugzeugt des österreichischen Bundesheeres am Flughafen Hörsching. APA-FOTO: BUNDESHEER/SIMADER

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Syrien
12/03/2012

Verwundete Soldaten aus Nahost heimgekehrt

Jene UN-Soldaten, die in Syrien angeschossen worden waren, sind von Minister Darabos in Hörsching empfangen worden.

Zwei Soldaten des Österreichischen Bundesheeres, die bei ihrem UNO-Einsatz in Syrien angeschossen wurden, sind Montagnachmittag aus dem Nahen Osten heimgekehrt. Sie landeten an Bord eines Tranportflugzeuges aus Tel Aviv kommend auf dem Flughafen Hörsching in Oberösterreich.

Der 53-jährige Vizeleutnant aus dem Burgenland, der einen Steckschuss an der Schulter erlitten hatte, ist anschließend mit einem Bundesheer-Hubschrauber in ein Spital geflogen worden. Der 25-jährige Korporal aus der Steiermark, der am Arm angeschossen worden war, kann voraussichtlich am Dienstag in die häusliche Pflege entlassen werden. Den beiden geht es den Umständen entsprechend gut.

Unter Beschuss

Sie gehörten zu einer 88-köpfigen österreichischen Blauhelm-Truppe, deren Konvoi vergangenen Donnerstag auf dem Weg von den Golanhöhen zum Flughafen in Damaskus unter Feuer geraten ist. Sie sollten nach dem Ende ihrer Einsatzzeit nach Österreich heimfliegen. Ob die Schüsse von Aufständischen oder Regierungstruppen kamen, ist nicht bekannt. Zwei weitere verletzte österreichische Soldaten waren bereits in der Nacht auf Freitag gemeinsam mit ihren Kameraden auf dem Flughafen Wien gelandet. Die nunmehr heimgekehrten waren seit dem Zwischenfall in einem Spital in Haifa in Israel behandelt worden.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) begrüßte die Heimkehrer persönlich in Hörsching. Er lobte das Engagement der rot-weiß-roten Soldaten im Ausland. Selbst in kritischen Situationen, die lebensbedrohlich sein können, würden sie vollen Einsatz für den Frieden leisten. Für den Transport war eine C130 "Hercules" des Bundesheeres eingesetzt worden, die mit einer speziellen Ausstattung für medizinische Notfälle in eine Art "fliegendes Spital" umgerüstet werden kann.

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