Pazifik: 4 Tote bei Angriff des US-Militärs auf mutmaßliches Drogenboot
(Symbolbild)
Zusammenfassung
- US-Militär tötete vier mutmaßliche Drogenschmuggler bei einem Angriff im östlichen Pazifik.
- Seit Herbst 2019 geht das US-Militär unter Trump mit tödlichen Angriffen gegen Drogenschmugglerboote vor.
- Kritiker stellen die völkerrechtliche Zulässigkeit der Angriffe in internationalen Gewässern infrage.
Das US-Militär hat bei einem Angriff auf ein mutmaßliches Drogenschmuggler-Boot im östlichen Pazifik vier Männer getötet. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste habe sich das Boot auf einer bekannten Drogenhandelsroute befunden und sei an Drogenhandelsaktivitäten beteiligt gewesen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom am Dienstag auf der Plattform X mit.
Seit Herbst tödliche Angriffe gegen Boote
Unter Anordnung der Regierung von US-Präsident Donald Trump geht das Militär seit Herbst vergangenen Jahres mit tödlichen Angriffen gegen Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik vor, auf denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen.
Die Vereinigten Staaten haben ein großes Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.
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