Politik | Ausland
30.01.2018

Spott für Fehler auf "State of the Union"-Einladung

"State of the Uniom": Verantwortlich für den peinlichen Fehler ist allerdings nicht Donald Trump selbst.

Peinlicher Rechtschreibfehler auf der Einladungskarte zur ersten Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation: Auf den Tickets wird zur "State of the Uniom"-Rede eingeladen statt zur "State of the Union", wie Kongressmitglieder und ein Behördenvertreter am Montag mitteilten.

Der Spott ließ nicht lange auf sich warten: "Sieht aus, als wäre Betsy de Vos zuständig für die Rechtschreibkontrolle", erklärte der demokratische Abgeordnete Raul Grijalva im Kurzbotschaftendienst Twitter mit Verweis auf die US-Bildungsministerin. Auch der republikanische Senator Marco Rubio erklärte auf Twitter, er freue sich auf die "morgige State of the Uniom".

"Sergeant at Arms" ist für das Protokoll zuständig

Verantwortlich für den Tippfehler ist allerdings nicht Trump selbst, sondern der sogenannte Sergeant at Arms, der für das Protokoll und die Sicherheit des Abgeordnetenhauses zuständig ist. Ein Sprecher des Beamten bestätigte den Tippfehler und erklärte, dieser sei umgehend korrigiert worden. Derzeit würden neue Einladungskarten verteilt. Trump hält die Rede am Dienstagabend (Mittwoch 03.00 Uhr MEZ).

Trump selbst sorgte mit Tippfehlern in seinen Tweets schon öfter für Diskussionen im Netz. Seine kryptische Wortschöpfung "covfefe" schaffte es 2017 sogar in Deutschland auf die Liste der Wörter des Jahres.