Politik | Ausland
21.09.2017

Russlandaffäre: Trump-Anwälte streiten lauthals in Restaurant

Die Rechtsberater des US-Präsidenten sind uneins über ihre Verteidigungsstrategie.

Hat Moskau zugunsten Donald Trumps in den US-Wahlkampf 2016 eingegriffen? Und wenn ja, gab es Absprachen mit dem Team des nunmehrigen Staatschefs und mit seinem engsten Beraterkreis? Diese Frage bringt das Weiße Haus immer mehr in Bedrängnis.

Laut Washington Post und New York Times verlangt der vom US-Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller nun umfangreiche Aufzeichnungen und E-Mails von Trump selbst.

In diesem Material soll sich der Präsident zur überraschenden Entlassung des missliebig gewordenen FBI-Chef James Comey im Mai sowie zu den Ermittlungen gegen seinen mittlerweile zurückgetretenen Sicherheitsberater Michael Flynn äußern.

Die Anwälte des Weißen Hauses arbeiten demnach bereits an der Übergabe des Materials an Mueller. Dabei sind sie offenbar uneins, wie sehr man mit den Ermittlungsbehörden kooperieren solle.

Wie die New York Times berichtete, stritten sich zwei seiner Top-Anwälte lauthals in einem Washingtoner Steak-Restaurant über die Verteidigungsstrategie - ein Reporter der Zeitung, der zufällig am Nachbartisch saß, schrieb mit.