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Angela Merkel
11/03/2012

"Strenge" in der EU derzeit nötig

Die deutsche Bundeskanzlerin fordert verbindliche Regelungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Eurozone.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Pochen Deutschlands auf verbindlichere Regelungen in der Euro-Zone verteidigt. "Wir brauchen in der augenblicklichen Phase auch ein Stück Strenge", sagte die CDU-Chefin am Samstag auf dem Parteitag der mecklenburg-vorpommerschen CDU in Sternberg. Die Euro- und EU-Länder hätten mehrfach Versprechen gebrochen und so Vertrauen verloren. "Deshalb muss die Welt erst wieder überzeugt werden, dass es sich lohnt, in Europa zu investieren", betonte Merkel und forderte erneut verbindlichere Regelungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik in der EU und der Euro-Zone.

Zugleich ermunterte sie gerade Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern, Partnerschaften etwa mit griechischen Gemeinden zu schließen. Denn das nordöstliche Bundesland, in dem auch Merkel ihren Bundestags-Wahlkreis hat, habe selbst sehr harte Einsparungen hinter sich und sei heute eines der drei Bundesländer, das keine neuen Schulden mehr mache. Es sei deshalb Vorbild, "weil wir mit den vielen Veränderungen, die wir in den letzten 22 Jahren durchlaufen haben, gerade prädestiniert sind, Menschen zu helfen, die solche Veränderung noch vor sich haben."

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