Symbolbild

© APA/EPA/CHRISTIAN BRUN

Frankreich
12/22/2014

Mann fährt Auto in Menschengruppe

Ein offenbar geistig verwirrter Täter rief "Allahu Akbar" und verletzte elf Menschen.

In der französischen Stadt Dijon hat ein Mann am Sonntagabend sein Auto unter "Allahu Akbar"-Rufen in Fußgängergruppen gesteuert und dabei elf Menschen zum Teil schwer verletzt. Wie aus Ermittlerkreisen weiter verlautete, ist der Autofahrer wahrscheinlich geistig verwirrt. Er werde offenbar in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt, hieß es. Nach Polizeiangaben fuhr der 30-jährige Mann an fünf verschiedenen Stellen im Zentrum von Dijon in Gruppen von Passanten. Elf Menschen erlitten demnach leichte Verletzungen, zwei weitere wurden schwer verletzt, waren aber "über dem Berg".

Zeugen berichteten, der Mann habe "Allahu Akbar" (Arabisch für: Gott ist groß) gerufen und erklärt, dass er "für die Kinder Palästinas" handle.

Erst am Samstag hatte ein 20-jähriger Mann in einem Polizeikommissariat des Ortes Joue-les-Tours nahe der Stadt Tours drei Polizisten mit dem Messer verletzt, bevor die Polizei ihn erschoss. Auch er rief nach Polizeiangaben "Allahu Akbar". Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve sagte am Sonntagabend im Fernsehsender TF1, der zum Islam konvertierte Täter von Joue-les-Tours erscheine ihm "sowohl rätselhaft als auch seelisch gestört".

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.