„Amerikanisches Original“: Trump ehrt verstorbenen US-Senator Graham
„Nirgendwo auf der Welt“ sei etwas ohne Grahams Meinung geschehen und kein Gesetz sei ohne sein Mitwirken verabschiedet worden, sagte er bei der Trauerfeier über seinen langjährigen Verbündeten, den er als „einen geliebten Freund, einen treuen Bruder, einen hoch angesehenen Staatsmann, eine prägende Figur des US-Senats und ein wahres amerikanisches Original“ bezeichnete.
„Es gab wirklich niemanden wie Lindsey Graham.“ Graham war Mitte des Monats im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer Gefäßerkrankung gestorben. Er vertrat den US-Bundesstaat South Carolina ab Mitte der 90er Jahre zunächst im Repräsentantenhaus. 2003 begann seine erste Amtszeit als Senator. Er galt als erfahrener Außenpolitiker und beschäftigte sich mit den großen Konfliktherden.
Wenige Tage vor seinem Tod konnte er dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew noch die Botschaft überbringen, dass das Weiße Haus ein neues Sanktionsgesetz unterstütze. Im Iran sprach er sich für einen Machtwechsel aus.
Welche immense Bedeutung Graham für die Weltpolitik hatte, zeigte sich bereits an der Gästeliste: Neben dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu kam auch Selenskyj zur Trauerfeier am Dienstag. Zu Gast waren beide davor separat auch im Weißen Haus.
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