FILE- In this June 30, 2010 file photo, Bosco Ntaganda, a former warlord then integrated into Congo's national army, attends the 50th anniversary celebration of Congo's independence in Goma, eastern Congo. The government of Rwanda said Monday, March 18, 2013, that Ntaganda, who had been on the run in neighboring Congo, had turned himself in to the United States Embassy in Kigali, the capital of Rwanda. Ntaganda has become one of Africa's symbols of impunity. Despite an outstanding warrant from the International Criminal Court, which indicted him on war crimes in 2006, he became a general in the Congolese army, living in an upscale villa and playing tennis in his spare time.(AP Photo/Alain Wandimoyi, File)

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Kongo
03/18/2013

Rebellenführer Ntaganda stellte sich

Dem Anführer der Rebellenbewegung M23 kann nun der Prozess in Den Haag gemacht werden.

Der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH/ICC) wegen Kriegsverbrechen gesuchte kongolesischer Rebellenführer Bosco Ntaganda hat sich in Ruanda gestellt. Wie das ruandesische Außenministerium am Montagabend in mitteilte, gab Ntaganda vor der US-Botschaft in der Hauptstadt Kigali auf. Das würde den Weg für eine Anklage und einen Prozess vor dem Weltstrafgericht freimachen.

"Wir haben heute erfahren, dass Bosco Ntaganda nach Ruanda geflohen ist und sich bei der US-Botschaft in Kigali gestellt hat", erklärte Außenministerin Louise Mushikiwabo über den Kurznachrichtendienst Twitter.

"Terminator"

Im April 2012 desertierte Ntaganda mit seinen bis zu 2.000 Anhängern aus der Armee in Kinshasa und avancierte zum Anführer der Rebellenbewegung M23. Die Gruppe ist benannt nach dem 23. März 2009, das Datum des mittlerweile gescheiterten Friedensvertrages mit der kongolesischen Armee. Unterstützt wurden die Rebellen laut einem Bericht der Vereinten Nation von der Regierung in Ruanda.

Ntaganda nennt sich selbst gerne "Terminator" und wird vom IStGH wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht wird. Unter dem im vergangenen Juli vom Weltstrafgericht verurteilten Milizenführer Thomas Lubanga war Ntaganda damals als Ausbildner für Kindersoldaten verantwortlich.

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