Kubas Präsident Raul Castro (mitte), Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos (links) und FARC-Anführer Rodrigo Londono bei der Unterzeichnung

© REUTERS/ALEXANDRE MENEGHINI

Historische Einigung
06/23/2016

Kolumbien und FARC besiegeln Waffenstillstand

Die Unterzeichnung fand heute in Havanna statt.

Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg haben die kolumbianische Regierung und die linke Guerillaorganisation FARC einen Waffenstillstand geschlossen. Unterhändler beider Seiten unterzeichneten im Beisein von Präsident Juan Manuel Santos und FARC-Chef Rodrigo Londono alias "Timochenko" das Abkommen am Donnerstag in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

Die Rebellen verpflichteten sich, die Waffen niederzulegen und künftig mit politischen Mitteln für ihre Ziele zu kämpfen. Der Waffenstillstand gilt als Voraussetzung für einen Friedensvertrag, über den beide Seiten seit Ende 2012 verhandeln. Im Bürgerkrieg zwischen linken Guerillagruppen, rechten Paramilitärs und den Streitkräften kamen in dem südamerikanischen Land seit Anfang der 1960er Jahre rund 220.000 Menschen ums Leben.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.