Politik | Ausland 26.02.2015

FBI nahm drei mutmaßliche Dschihadisten fest

© Bild: FBI

Die Verdächtigten boten laut den Behörden dem IS an, Obama zu töten.

Das FBI hat in den USA drei Männer gefasst, die sich angeblich der dschihadistischen Organisation "Islamischer Staat" (IS) in Syrien anschließen wollten. Sie seien am Mittwoch in New York und Florida festgenommen worden, teilte die Bundespolizei mit. Angeblich hatten sie der IS-Miliz sogar angeboten, US-Präsident Barack Obama im Namen der Organisation zu töten.

Die Männer sollen auch angeboten haben, wahllos auf Polizisten zu schießen oder eine Bombe in New York zu zünden. Die drei Männer sind 19, 24 und 30 Jahre alt. Es handle sich um zwei usbekische und einen kasachischen Staatsbürger. Sie lebten im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Zwei von ihnen wollten nach Angaben der Behörden über die Türkei nach Syrien reisen, um sich den Jihadisten anzuschließen. Der Dritte, der 30-Jährige, wird als Unterstützer, aber auch Befehlsempfänger von IS eingestuft.

Der 19-Jährige wurde am Mitttwoch in der Früh auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen festgenommen. Auch der 24-Jährige soll schon ein Flugticket besessen haben.

Propaganda

"Der Islamische Staat hat seine Propagandakenntnisse in den Sozialen Medien genutzt, um auch Menschen in der westlichen Welt zu Angriffen zu bewegen", sagte New Yorks Polizeichef William Bratton. Nach seinen Worten zählten Terroristen mit IS-Verbindungen gegenwärtig zu den größten Gefahren.

Das FBI ermittelte schon seit August gegen die Männer, die im Internet Propaganda für die IS-Jihadisten gemacht hatten. Den Verdächtigen werde die versuchte Unterstützung einer ausländischen Terrororganisation vorgeworfen, teilte das Justizministerium in Washington mit. Ihnen drohen deswegen 15 Jahre Haft.

Erstellt am 26.02.2015