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Iran öffnet Straße von Hormus "vollständig", Trump will an US-Blockade festhalten

Irans Außenminister Abbas Araqui erklärt, die Straße von Hormus für kommerzielle Schifffahrt "vollständig geöffent" - solange Waffenruhe aufrecht ist.
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Der Iran hat die Straße von Hormuz für die Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder vollständig für die Handelsschifffahrt freigegeben. Dies teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi am Freitag auf der Kurznachrichtenplattform X mit. US-Präsident Donald Trump hält an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel fest. Diese solle bestehen bleiben, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen seien, schrieb er auf Truth Social.

Die Durchfahrt aller kommerziellen Schiffe erfolge auf einer koordinierten Route, die bereits von der iranischen Hafen- und Schifffahrtsbehörde bekanntgegeben worden sei, erklärte Araghchi. Die Ölpreise gingen nach der Ankündigung um mehr als acht Prozent zurück. Die Waffenruhe für den Libanon trat am Donnerstagabend in Kraft und soll zehn Tage gelten.

Der Iran hatte seit Beginn der US-israelischen Angriffe am 28. Februar die strategisch wichtige Meerenge faktisch blockiert. Durch die Straße von Hormuz wird etwa ein Fünftel der weltweiten Ölexporte transportiert. Dies hat die Energiepreise in den vergangenen Woche drastisch verteuert. In Paris berieten am Nachmittag zahlreiche Staats- und Regierungschefs, wie die Route militärisch gesichert werden könnte.

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Ölpreis sinkt bereits

Nach Araqchis Beitrag fielen die Ölpreise um etwa 9 % und setzten damit frühere Verluste fort.

Der Internationale Währungsfonds senkte in dieser Woche seine Prognosen für das globale Wachstum und warnte, dass die Weltwirtschaft in eine Rezession abgleiten könnte, falls der Konflikt andauert. 

Trump hatte am Donnerstag gesagt, dass Gespräche möglicherweise schon an diesem Wochenende stattfinden könnten. Bis Freitagnachmittag erschien dies jedoch angesichts der logistischen Herausforderungen, Vertreter in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu versammeln, wo die Gespräche stattfinden sollen, zunehmend unwahrscheinlich.

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