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Mit der Kamera in der ungarischen Stadt Bicske

Viele Flüchtlinge wollen über Österreich nach Deutschland. Doch Ungarn versperrt ihnen den Weg.
Ein Mann steht im Dunkeln, umgeben von anderen Personen.

In Österreich ist es Traiskirchen, in Ungarn die Stadt Bicske, in der sich die Überforderung der europäischen Staaten mit der Flüchtlingsfrage widerspiegelt. Seit Donnerstag harren unzählige Menschen in der ungarischen Stadt aus, weil man sie nicht weiter in den Westen, nach Deutschland und Österreich, reisen lässt.

Wie es mit ihnen weitergeht, weiß niemand. Die ungarische Regierung hält sich bislang strikt an geltende EU-Verträge - zum Leid der ankommenden Flüchtlinge, die sich nach Sicherheit und Freiheit sehnen. Eine Fotodokumentation von Jürg Christandl (Text und Konzeption: Jürgen Klatzer)

Eine Gruppe von Menschen diskutiert angeregt im Dunkeln, möglicherweise über Dokumente.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Ein ungarischer Polizist mit Menschen, die nach Deutschland oder Österreich wollen.

Ein Mann telefoniert, während ein Kind auf seinem Schoß sitzt, umgeben von Polizisten.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Viele Flüchtlinge wissen nicht mehr was sie tun sollen. Ihnen wurde versprochen, dass der Zug bis an die ungarisch-österreichische Grenze fährt. Doch es kam anders: Bicske.

Ein lächelnder Junge wird von Männern vor einem Zug in die Luft gehoben.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Offensichtlich ein Glücksmoment für den kleinen Jungen, der in den vergangenen Wochen sicher nicht immer so viel Freude hatte.

Ein Mann hält ein Kind im Arm, umgeben von Sanitätern und Polizisten.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Die Versorgung der Flüchtlinge in Bicske oder Budapest muss gewährleistet sein.

Eine Menschenmenge jubelt vor einem Zug, bewacht von ungarischen Polizisten.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Menschen skandierten " Germany, Germany" und wollen nicht in ein ungarisches Flüchtlingslager.

Eine Frau mit Rucksack spricht mit zwei uniformierten Polizisten.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Menschenrechtssprecherin der Grünen, Alev Korun, ist nach Bicske gereist, um sich einen Überblick über die Zustände in Ungarn zu verschaffen.

Zwei Männer lesen gemeinsam ein Dokument in einer Menschenmenge.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Das Asylverfahren in Ungarn gilt als sehr streng. Rund 90 Prozent der Antragssteller bekommen kein Asyl und müssen die EU wieder verlassen.

Ungarische Polizisten beobachten eine Gruppe sitzender Migranten.
Bicske,Ungarn,Flüchtlinge

Bild: Das ist auch der Grund, warum viele Menschen weiter in den Westen wollen. Die Chance auf einen positiven Asylbescheid ist in anderen Ländern wesentlich höher.

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