FILE - This Aug. 31, 2015, file photo, shows the Monsanto logo on display at the Farm Progress Show in Decatur, Ill. The European Union's anti-trust watchdog said Tuesday Aug. 22, 2017 that it has launched a probe into German chemical maker Bayer's planned acquisition of U.S. seed and weed-killer company Monsanto. (AP Photo/Seth Perlman, File)

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Straßburg
09/29/2017

EU-Parlament: Kein Zutritt für Monsanto-Lobbyisten

Der US-Agrarkonzern habe "demokratische Spielregeln ignoriert". Debatte um Pflanzengift Glyphosat.

Das Europaparlament hat Lobbyisten des US-Konzerns Monsanto die Zugangsausweise entzogen. Die Entscheidung fällten Fraktionsvorsitzenden am Donnerstag auf Antrag der Grünen, wie deren Fraktionschef Philippe Lamberts mitteilte. Sie gelte bis auf Weiteres. Hintergrund ist nach Angaben der Grünen die Weigerung des Konzerns, zu einer Anhörung im Parlament zu erscheinen.

"Wer demokratische Spielregeln ignoriert, verliert auch seine Rechte als Lobbyist im Europäischen Parlament", erklärte Lamberts. Nach wie vor gebe es Unklarheiten bei der Beurteilung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat, das von Monsanto hergestellt wird. "Monsanto muss sich den Fragen der Parlamentariern stellen und darf die Aufklärung nicht behindern", forderte der Fraktionschef.

Der deutsche Grüne Sven Giegold mahnte, die Zulassung des Pflanzengifts nicht zu verlängern, wenn ein Gesundheitsrisiko nicht ausgeschlossen werden könne. Nach seinen Angaben ist es das erste Mal, dass einem Unternehmen der Zugang zum Europaparlament entzogen wird.

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