© Deleted - 19365

180 Mio. Euro
08/13/2013

EU-Kommission fordert Agrargelder zurück

Mängel: Fast 60 Mio. werden von Großbritannien verlangt. Österreich ist nicht betroffen.

Die EU-Kommission hat Agrargelder in Höhe von 180 Mio. Euro von den EU-Staaten zurückgefordert. Die größten Beträge forderte die EU-Behörde am Dienstag in Brüssel von Großbritannien, Polen und Dänemark wegen diverser Mängel bei den Zahlungen und bei Kontrollen zurück. Österreich ist nicht unter den betroffenen EU-Staaten.

Ein Teil der Beträge sei bereits von den EU-Staaten wiedereingezogen wurde. Daher würden sich die finanziellen Auswirkungen des Rückforderungsbeschlusses auf rund 169 Mio. Euro belaufen. Die Gelder fließen in den EU-Haushalt zurück.

Beanstandungen

Von Großbritannien werden mehr als 59 Mio. Euro zurück verlangt wegen Mängel bei der Identifikation der landwirtschaftlichen Parzellen (LPIS). Auch die Vor-Ort-Kontrollen und Zahlungen und Sanktionen in Schottland werden beanstandet. In Polen stellte die EU-Kommission ebenfalls Schwachstellen bei dem System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen, bei Gegenkontrollen der Verwaltungen, bei Zahlungen, bei der Anwendung von Sanktionen und nachträglichen Rückforderungen sowie verspätete Vor-Ort-Kontrollen fest. Von Polen werden 39,2 Mio. Euro zurückgefordert. 11,5 Mio. Euro muss Dänemark wegen ähnlicher Mängel zurückzahlen.

Auch von Belgien, Deutschland, Spanien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, Lettland und Slowenien fordert die EU-Kommission zurück.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.