"Das wird verrückt": Trump lässt Autorennen mitten in Washington veranstalten
US-Präsident Donald Trump veranstaltet ein Autorennen mitten in der Hauptstadt Washington.
Mit dem "Freedom 250 Grand Prix" der Rennserie Indycar im August solle der 250. Geburtstag der USA gefeiert werden, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. Der Eintritt werde "für das amerikanische Volk kostenlos sein", sagte Verkehrsminister Sean Duffy.
Die breite Pennsylvania Avenue verbindet unter anderem das Kapitol und das Weiße Haus. In Trumps Erlass zu dem Rennen steht, dass es in der Nähe der National Mall stattfinden werde - dem langen Grünstreifen mit bekannten Wahrzeichen wie der Säule des Washington-Monuments.
Schlechte Umfragewerte für Trump
Trump bekam zuletzt in Umfragen schlechte Werte für die Lage der Wirtschaft. Er hatte im Wahlkampf unter anderem versprochen, die Preise stark zu senken. In den USA stehen im November Parlamentswahlen an - und wenn die Demokraten Trumps Republikanern die Mehrheiten in Senat und Abgeordnetenhaus abnehmen sollten, könnten sie die Handlungsfreiheit des Präsidenten einschränken.
Die Indycar-Serie ist so etwas wie die amerikanische Antwort auf die Formel 1. Die Strecke wurde zunächst nicht bekanntgegeben - aber Duffy und Trump signalisierten, dass sie mitten durchs Herz der US-Hauptstadt führen werde. Wenn die Rennwagen mit 190 Meilen pro Stunde (rund 306 km/h) über die Pennsylvania Avenue düsen - "das wird verrückt", sagte Duffy.
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