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Politik Ausland
11/29/2021

Außenminister appelliert: "Österreicher sollen nach Hause kommen"

Österreichs Außenminister Linhart ruft Reisende im südlichen Afrika dringend zur Heimkehr auf - das Ministerium unterstützt.

von Konrad Kramar

Österreich bemüht sich angesichts der neuen Coronavirus-Mutation Omikron um die Rückreise der rund 200 registrierten Österreicher, die gerade im südlichen Afrika Urlaub machen.

Wie die Sprecherin von Außenminister Michael Linhart am Montag mitteilte, chartert Österreich keinen eigenen Flug. Rückkehrwillige Österreicher hätten diese Woche die Möglichkeit, mit der deutschen Lufthansa zu fliegen. Auch die niederländische Fluggesellschaft KLM nimmt Österreicher mit.

"Lage spitzt sich zu"

Linhart hatte österreichische Reisende im südlichen Afrika am Samstag dringend dazu aufgerufen, nach Hause zurückzukehren. „Die Lage spitzt sich merklich zu, immer mehr Flughäfen in Europa sperren Flüge aus Südafrika und den anderen betroffenen Staaten. Ich appelliere dringend an unsere Österreicherinnen und Österreicher nach Hause zu kommen, bevor es nicht mehr möglich ist“, erklärte der Außenminister.

Einreisen untersagt

Österreich hatte am vergangenen Freitag wegen des Auftretens von Omikron Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini als Virusvariantengebiete eingestuft und Einreisen aus diesen Ländern grundsätzlich untersagt. Es gilt auch ein Landeverbot. Zugleich sprach das Außenministerium eine Reisewarnung (Stufe 6) für die sieben afrikanischen Länder aus.

Aufruf zum PCR-Test

Das Außenministerium wird auch den Reiseregistrierten, die in den vergangenen Wochen aus einem der betreffenden Länder zurückgekehrt sind, den Aufruf schicken, sich PCR testen zu lassen, teilte das Außenamt mit. Die AGES hat für Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika die Hotline 01/2675032 eingerichtet. Kontaktdaten und Informationen zur Reisetätigkeit können auch per E-Mail an anfragen@ages.at geschickt werden.
Laut Außenministerium leben außerdem 4.400 Österreicher in den sieben Staaten, die meisten davon in Südafrika.

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