Auschwitz entzweit Putin und Polen

Auschwitz entzweit Putin und Polen
Der russische Präsident gedenkt in Yad Vashem des Holocaust, Warschau bereitet das Sorgen.

Wladimir Putin verbreite bewusst „Geschichtslügen“ erklärte Polens Staatspräsident Andrzej Duda am Dienstag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Israels, Kan. Der Auftritt des russischen Staatspräsidenten in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem heute, Donnerstag, wird in Warschau gefürchtet.

Die Kanzlei des Präsidenten soll einen Krisenstab mit Historikern und anderen Experten gebildet haben, um sofort zu einem argumentativen Gegenschlag übergehen zu können. In Yad Vashem wird der Befreiung von Auschwitz-Birkenau gedacht – am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager im deutsch besetzten Polen. Bei diesen Feierlichkeiten wird Putin seine Anschuldigungen gegen Polen wohl weiter führen.

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