Politik 02.01.2012

AUA-Airbus streifte mit dem Rumpfheck die Landepiste

Beinahekatastrophe einen Tag vor dem Heiligen Abend auf dem Flughafen Manchester.

Beinahe zu einer Katastrophe kam es einen Tag vor dem Heiligen Abend auf dem Flughafen Manchester: Beim Landeanflug mit 182 Passagieren an Bord geriet ein Airbus der AUA in schwere Turbulenzen und streifte mit dem Heck die Landepiste. Die Crew konnte mit einem Durchstartemanöver die Maschine retten.

Der Vorfall wurde erst jetzt durch das Luftfahrtjournal Aviation Herald bekannt. Demnach befand sich die Maschine vom Typ Airbus A321-200 (OE-LBF) von Innsbruck kommend im Routineanflug auf die Piste 23R in Manchester. Turbulenzen zwangen die Crew, noch einmal durchzustarten. Während dieses sogenannten „Go around“ wurde der A321 von einem heftigen „Scherwind“ erfasst und nach unten gedrückt. Dabei hatten Fahrwerk und Rumpfheck Bodenkontakt. Der Crew gelang es, die Maschine wieder nach oben zu bekommen. Nach einer etwa 15 Minuten dauernden Runde über Manchester verlief die Landung problemlos. AUA-Sprecherin Ursula Berger: „Die Fluggäste an Bord haben von diesem Vorfall nichts mitbekommen.“

Während der Vorbereitung zum Rückflug untersuchten Techniker die Maschine. Dabei entdeckten sie Beschädigungen an der Außenhaut des Rumpfes. Das Fahrwerk war unbeschädigt. Die bereits geboardeten Passagiere mussten den Flieger wieder verlassen und wurden mit 15 Stunden Verspätung mit einer Boeing 737/800 nach Innsbruck gebracht.

 

( Kurier ) Erstellt am 02.01.2012