Ägypten: Pipeline nach Israel gesprengt

Die Flammen schossen hoch in den Nachthimmel.
Foto: rts

Angreifer haben eine Gasleitung nach Israel und Jordanien gesprengt. Entweder Beduinen oder militante Islamisten dürften dahinter stecken.

Vermummte Angreifer haben am frühen Dienstagmorgen ein Terminal der ägyptischen Erdgasleitung nach Israel und Jordanien angegriffen und gesprengt. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen drangen mindestens vier bewaffnete Männer in das Terminal in der Stadt Al-Arish im nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel ein, die nahe der israelischen Grenze liegt. Sie zwangen die Wachleute zu gehen und lösten mit der Sprengung des Terminals einen Großbrand aus, hieß es weiter.

Es war innerhalb von zwei Wochen der zweite Anschlag auf die Gasleitung und der vierte seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Hosni Mubarak am 11. Februar. Die Urheber des Anschlags waren zunächst unbekannt. Es wird vermutet, dass entweder Beduinen oder militante Islamisten hinter den Angriffen stecken.

(apa / dk) Erstellt am
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