Beben in der Türkei: Das lange Warten auf Hilfe

Beben in der Türkei: Das lange Warten auf Hilfe
Über 5.200 Todesopfer forderte das verheerende Beben in der syrisch-türkischen Grenzregion. Hilfe ist unterwegs – aber dauert.

Über 5.200 Todesopfer – mindestens 3.600 in der betroffenen Region in der Türkei und 1.600 in Syrien – forderte das verheerende Beben, das mit einer Stärke von 7,9 in der Nacht auf Montag die syrisch-türkische Grenzregion erschüttert hat. Die Zahl dürfte in den kommenden Stunden und Tagen noch steigen und könnte sogar die 17.000 Toten nach dem bisher schwersten Beben in der Türkei 1999 übersteigen.

Große Teile der Infrastruktur ist zerstört, dazu kommen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schneesturmwarnungen. Die Rettungsarbeiten verlaufen schleppend. Mercan Falter, deren Familie in der Grenzprovinz Hatay lebt, berichtet dem KURIER über das Leid ihrer Angehörigen vor Ort. Und ortet politisches Kalkül in der Langsamkeit der staatlichen Hilfskräfte. Und KURIER-Redakteurin Naz Kücüktekin spricht über die Versäumnisse in der nationalen Baubranche und korruptionsvorwürfe – und wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Folgen des Beben für den Wahlkampf nutzen wird.

Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder ganz neu auch auf Youtube und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt.

Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts

Kommentare