olympia-news
08/06/2016

Papst bestärkte das olympische Flüchtlingsteam in Rio

Papst Franziskus hat dem Flüchtlingsteam bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro persönlich Erfolg gewünscht: Ihr Mut und ihre Kraft solle in den Wettkämpfen einen "Schrei nach Brüderlichkeit und Frieden" vernehmen lassen, schrieb der Papst laut einem Bericht von Radio Vatikan (Samstag) an die zehn Athleten, die er alle namentlich grüßte.

Durch sie solle die Menschheit begreifen, "dass Frieden möglich ist, dass mit dem Frieden alles gewonnen, aber mit dem Krieg alles verloren ist". Das kurze Schreiben auf Spanisch schloss: "Ich bete für euch und bitte, tut das Gleiche für mich. Gott segne euch."

Erstmals nehmen an den Olympischen Spielen auch Sportler teil, die aufgrund von Flucht nicht unter der Flagge ihrer Heimatländer antreten. Unter den sechs Männern und vier Frauen aus Syrien, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien und Südsudan ist auch die syrische Schwimmerin Yusra Mardini, die jetzt in Deutschland lebt. Sie hatte Dutzende Mitflüchtlinge gerettet, indem sie mit ihrer Schwester schwimmend ein Schlauchboot an die Küste von Lesbos manövrierte.

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