Die Suchmaschinen-Profis: 2,5 Millionen Hotels – welches buchen Sie?
Weltweit gibt es geschätzte zwei bis zweieinhalb Millionen Hotels. Branchen-Experten sprechen von etwa 17,5 Millionen Gästezimmern sowie rund 400.000 klassifizierten Sterne-Hotels. Und da sind private Vermietungen, Bauernhöfe oder Campingplätze noch gar nicht dabei. Allein die größte Hotelkette der Welt, Marriott, hat rund 1,7 Millionen Zimmer, Hilton immerhin noch 1,2 Millionen.
Wer ein Hotel irgendwo auf der Welt buchen will, geht traditionellerweise in ein Reisebüro. Oder bucht immer öfter selbst: Direkt über die Homepage des Hotels, über eine der vielen Buchungsplattformen oder einfach via Suchanfrage. „Wir sehen den Trend, dass Gäste sehr stark über ChatGPT und Gemini nach Hotels suchen“, sagt Mathis Boldt, CEO von Giata, einem deutschen Dateninfrastrukturanbieter für Hotels, auf dem die globale Reisebranche aufbaut. Und wir sehen auch: „Die Suchanfragen der potenziellen Gäste werden immer spezifischer und detaillierter: Ort, Ausstattung, Blick, Nähe zu Sehenswürdigkeiten – Gäste haben genaue Vorstellungen von ihrem Hotel.“
Reisende würden nicht mehr nur nach einer Unterkunft in einer Destination suchen, sondern nach der Größe eines Pools oder nach sehr speziellen Ausstattungsmerkmalen. Experten sprechen deshalb mittlerweile von einem „Reverse Search“. Heißt: Ein Hotel definiert sich nicht mehr nur durch seinen Namen, sondern durch Details, die in Suchanfragen vorkommen.
Anfang des Jahres 2026 schloss der IT-Spezialist Giata eine strategische Investition mit „Die 101 Besten“ ab. Mit dem Einstieg bei einem der renommiertesten Hotelrankings im deutschsprachigen Raum verbindet Giata seine technologische und datenbasierte Expertise mit einer etablierten Bewertungsplattform. Ziel der strategischen Partnerschaft ist die internationale Weiterentwicklung des Hotelrankings sowie die Schaffung zusätzlicher Sichtbarkeit und Wachstumsmöglichkeiten für Hoteliers. Auf der anderen Seite profitieren ausgezeichnete Hotels von noch größerer Reichweite, stärkerer Marktpräsenz und höherer internationaler Relevanz.
Mit „Die 101 Besten“ kommt auch der KURIER ins Spiel – als exklusiver Medienpartner des Hotelrankings für Österreich und Südtirol. „Die 101 Besten“ sind das relevanteste Hotelranking im deutschsprachigen Raum, mit hoher Aufmerksamkeit bei Luxus- und Lifestyle-liebenden Reisenden.
Gala in Kitzbühel
Den offiziellen Auftakt des Rankings Österreich und Südtirol mit führenden Hoteliers, Branchenvertretern und Partnern gibt es heuer bei einer Soiree am 11. Oktober 2026 in Kitzbühel. Im Rahmen einer exklusiven Veranstaltung werden die „101 besten Hotels Österreich & Südtirol 2027“ feierlich gekürt. Ein umfassendes Rahmenprogramm mit hochkarätigen Diskussionsrunden und Expertentalks rundet die Veranstaltung ab.
Alle weiteren Informationen dazu: www.die-101-besten.com
Eindeutige ID
Hier kommt Mathis Boldt mit Giata ins Spiel. Er sorgt dafür, dass Hotels gefunden und im Internet richtig angezeigt werden, dass die eindeutige Zuordenbarkeit stimmt. Giata unterstützt Hotels, Online-Reisebüros, Reiseveranstalter und Metasuchmaschinen, mit strukturierten und verlässlichen Hoteldaten zu arbeiten. „In KI-Zeiten, in denen Suchmaschinen das Internet laufend abtasten, ist es entscheidend, exakte Informationen zu liefern – sonst wird man im Internet schlichtweg nicht mehr gefunden“, erklärt Mathis Boldt.
Die technischen Hintergründe sind komplex, entscheidend ist aber, dass jedes Hotel eine eindeutige „Giata ID“ bekommt. Ein „Hotel Post“ gibt es schließlich hundert, wenn nicht sogar tausend Mal auf der Welt. Das eine Richtige als Gast zu finden, ist aber entscheidend. Mathis: „Wir haben von fast jedem Hotel der Welt die ID. Die Datenbasis basiert auf 20 Jahren Datensammlung, Verifikation und Pflege.“
Gegründet wurde Giata 1996 in Berlin, das Datenunternehmen wuchs, passte sich an die Herausforderungen der Suchmaschinen und KI-Anwendungen an. Mathis Bold ist seit 2023 CEO. Seine Geschichte in der Internet-Hotelbranche begann schon Ende 1990. „Wir gründeten damals ein viel zu frühes AirB&B, wollten sozusagen Bed-and-Breakfast-Betriebe digitalisieren und online bringen. Die kleinen Betriebe hatten aber weder Computer noch Internet.“ Das war die Brücke zu booking.com, wo er mehr als zehn Jahre lang tätig war.
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