ID.Cross: Volkswagen stellt neuen „Baby Touareg“ vor
VW ID.Cross bei der Präsentation in Hamburg.
So wie der VW Polo bekommt auch der VW ID.Polo einen kleinen, elektrischen SUV als Ableger. Anstatt T-Cross heißt dieser nun stimmigerweise ID.Cross. Journalisten hat der deutsche Hersteller die endgültige Version seines neuen Modells bereits vor Monaten in Hamburg präsentiert. Nun darf endlich auch die allgemeine Öffentlichkeit eingeweiht werden.
Geländewagen soll in kleine Parklücken passen
Der VW ID.Cross ist ein 4,15 Meter langes und 1,58 Meter hohes Kompakt-SUV, das Mitarbeiter liebevoll „Baby Touareg“ getauft haben. Der kleine Geländewagen soll eine komfortable Sitzposition bieten, für viele Einsatzzwecke geeignet sein und dennoch in kleine Parklücken passen.
Auf der Rückbank des VW ID.Cross kann man auch als Erwachsener ganz angenehm sitzen.
Ab 116 PS und 37-kWh-Akku
Drei Antriebsvarianten (85/99/155 kW bzw. 116/135/211 PS) stehen zur Verfügung. Es sind genau die gleichen APP290 Motoren, wie sie auch im ID.Polo zum Einsatz kommen. Dazu gibt es entweder 37 kWh oder 52 kWh Batteriekapazität, mit bis zu 90 kW bzw. 105 kW Ladeleistung. Die Reichweite soll bei 316 bzw. 436 Kilometer liegen.
Bei der Akku-Dimensionierung legt VW also den Fokus auf niedriges Gewicht. 1,5 Tonnen bringt der ID.Cross dadurch auf die Waage. Die Ladeleistung erreicht aber immerhin 90 kW beim kleineren und 105 kW beim größeren Akku.
Schluckt erstaunlich viel: Der Kofferraum des VW ID.Cross.
Freundlich und logisch zu bedienen
Außen und innen entspricht das Design der neuen „Pure Positive“-Philosophie von Volkswagen. Ein freundliches Gesicht und schlichte, logische Bedienelemente zählen dazu. Als gewisses Etwas wird auch hier der „Retro-Modus“ angeboten, in dem Anzeigen im 70er-Jahre-Stil erscheinen.
Enorm viel Platz für Gepäck vorhanden
Genau wie beim ID.Polo ist der Kofferraum auch beim ID.Cross erstaunlich üppig. 475 Liter Volumen werden erreicht, weil unter dem Ladeboden noch ein Fach ist, das zwei Bierkisten fasst - oder eine Bierkiste und einen Subwoofer, wenn man sich für das optional erhältliche Harman-Kardon-Soundsystem entscheidet.
Was der ID.Polo nicht hat, der ID.Cross aber schon, ist ein zusätzlicher Frunk unter der Motorhaube. Er ist mit 22 Litern Volumen nicht besonders groß, aber das Ladekabel und sonstige Kleinigkeiten gehen sich darin aus.
Belastbar: Der VW ID.Cross mit Anhänger und Dachzelt.
Kann bis zu 1,2 Tonnen ziehen
So gut wie wenige andere Modelle im Kompakt-SUV-Segment soll der ID.Cross beim Ziehen von Anhängern oder Wohnwägen sein. Die Anhängelast beträgt 1,2 Tonnen. Mit 14 Zentimeter Bodenfreiheit soll man auch den einen oder anderen Feldweg bezwingen können.
Zum Preis des VW ID.Cross gibt es noch keine offiziellen Angaben. In Deutschland wird ein Einstiegspreis von 28.000 Euro kolportiert. Mit größerem Akku soll der kleine E-SUV im Nachbarland irgendwo zwischen 35.000 und 40.000 Euro liegen.
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