Renault Rafale: Heißt wie ein Kampfjet, ist aber durchaus familienfreundlich

Ein blauer Renault Arkana fährt auf einer Landstraße.
Renault bringt das nächste SUV - diesmal eines mit einer etwas sportlicheren Optik.

Das SUV-Angebot bei Renault ist mittlerweile so üppig, dass man auch schon den Überblick verlieren kann. In fast allen Segmenten ist man vertreten und auch bekannte Größen wie der Espace sind vom Van zum SUV mutiert. Stichwort Espace. Basierend auf dem Espace bringt nun den Rafale – das ist ein optisch sportlicher anmutendes SUV. Vor allem das Heck für den coupe-artigen Abgang ist durchaus ein Hingucker beim Rafale.

Rafale? Flugzeugkenner werden dabei einen französischen Kampfjet denken. Ja, den gibt es, aber schon in den 1930er-Jahren flog die Coudron-Renault Rafale, wobei Renault den Motor lieferte. 

Ein blauer Renault Rafale vor einem Hangar und einem historischen Flugzeug vom Typ Caudron-Renault.

Antriebstechnisch bekommt der Rafale den bekannten E-Tech Full Hybrid von Renault. Das heißt, man kombiniert einen 1,2-l-Benziner mit einem Elektromotor und einem Hochspannungsstarter-Generator. Die Systemleistung liegt bei 199 PS und dazu gibt’s eine 2-kWh-Batterie, um den Strom zu speichern und ein kupplungsloses Multi-Mode-Getriebe. Renault rechnet vor, dass man vor allem im Stadtverkehr hauptsächlich elektrisch fährt (bis zu 80 Prozent sagen die Franzosen). Der Akku wird hier nur im Fahrbetrieb geladen, es wird den Rafale ab Herbst zusätzlich auch als Plug-in-Hybrid geben. Der kann nicht nur an der Steckdose laden (die E-Reichweite soll mindestens 100 km betragen), sondern fährt auch mit Allradantrieb, dank eines zweiten E-Motors an der Hinterachse.

Ein blaues Auto fährt auf einer Landstraße.

Ein blauer Renault Rafale steht auf einem Parkplatz unter einem modernen Gebäude.

Detailansicht des Hecks eines blauen Autos mit markanten Rückleuchten.

Detailansicht der Frontpartie eines blauen Renault mit Kühlergrill und Nummernschild.

Ein blaues Auto steht vor einem modernen Gebäude.

Das Display eines Autos zeigt verschiedene Apps und Informationen an.

Nahaufnahme des Automatikwählhebels und des Lenkrads im Innenraum eines Autos.

Innenansicht eines modernen Autos mit großem Touchscreen-Display.

Innenansicht eines modernen Autos mit großem Touchscreen-Display.

Der Innenraum eines Autos zeigt die Rücksitze in Schwarz und dunklem Blau.

Der offene Kofferraum eines blauen Autos.

Der Kofferraum eines blauen Autos mit umgeklappten Rücksitzen.

Der Rafale Full Hybrid fährt mit Frontantrieb und das tut der Renault durchaus unterhaltsam. Mit 200 PS hat man genug Kraft zur Verfügung und besonders stolz sind die Entwickler auf das Allradlenkungssystem 4control Advanced. Die Stärke des Systems lässt sich feinjustieren und so kann man z.B. für den Sportmodus (aktivierbar mit Taste am Lenkrad) ein agileres Lenkverhalten programmieren. Jedenfalls bringt der Rafale einen Wendekreis von 10,4 Meter zustande, was für ein 4,71 Meter SUV ein beachtlicher Wert ist.

Blick durch das Panoramadach eines Autos auf Baumkronen.
Innenansicht eines Autos mit großem Glasdach und Blick auf Bäume.

Innen gibt’s einen 12 Zoll Touchscreen, wobei Renault mit Google arbeitet und auch die Sprachsteuerung will mit "Hey Google!" angesprochen werden. Besonderheit des Rafale ist auch das Glasdach, das Renault optional anbietet. Solarbay heißt das Dach und es kann auf Knopfdruck (oder Zuruf an Google) zu einer Art Milchglas gedimmt werden, wenn die Sonne zu stark reinscheint – ganz abdunkeln lässt es sich nicht.

Zu den Preisen: Den Rafale gibt es in zwei Ausstattungsvarianten. Als Techno kostet er ab 44.760 Euro und als Esprit Alpine ab 48.760 Euro.

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