Neues Einstiegs-SUV aus Tschechien: Was kann der Škoda Epiq?

Skoda Epiq
Mit dem Epiq präsentiert der Hersteller erstmals offizielle Fotos eines Modells, das eine neue Rolle im Portfolio einnehmen soll.

Škoda hat mit dem Epiq erstmals offizielle Bilder seines kommenden Elektro-Crossover-SUVs im bunten Tarnkleid veröffentlicht. Der Epiq ist für fünf Personen ausgelegt und soll künftig als eines der günstigsten batterieelektrischen SUV-Modelle im Portfolio der Marke auftreten. Die Produktion ist für das aktuelle Jahr geplant, die Markteinführung wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres über die Bühne laufen; Informationen zu einem genauen Termin stehen noch aus.

Außen kompakt, innen viel Platz

Der Epiq ist ein kompaktes Stadt-Crossover-SUV, das auf der elektrischen Plattform des Volkswagen-Konzerns basiert und sich im urbanen Segment positioniert. Mit seiner Länge von 4,1 Metern bewegt er sich in der Größenordnung des Škoda Kamiq, der ebenfalls etwa in diesem Bereich liegt und als vergleichbarer Verbrenner-SUV im Preis- und Größenumfeld gilt. Trotz kompakter Außenmaße bietet der Epiq einen geräumigen Innenraum mit Platz für fünf Insassen und einen Kofferraum mit bis zu 475 Litern Ladevolumen, der auch für längere Reisen und Alltagsnutzung ausreichend sein soll.

Skoda Epiq

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Volkswagen-Technik

Laut den ersten Angaben von Škoda soll der Epiq eine elektrische Reichweite von über 400 Kilometern erreichen. Die genaue Batteriegröße und technische Spezifikationen werden vom Hersteller noch nicht bestätigt, die ersten offizellen Hinweise deuten allerdings auf ein System hin, das in der Praxis eine solche Reichweite ermöglichen kann, ohne auf große und teure Hochleistungsbatterien zu setzen.

Der Epiq wird auf einer weiterentwickelten Version der elektrischen Modularplattform aufgebaut, die auch bei den kommenden Modellen der Volkswagen-Gruppe zur Anwendung kommen soll. Die Plattform bietet Elektromotor, Batterie und Ladeelektronik in einer kosteneffizienten Architektur, die speziell für kompakte Elektrofahrzeuge entwickelt wurde.

Modern Solid

Äußerlich setzt der Epiq auf den neuen Designansatz "Modern Solid", der bereits in den Modellen Elroq und Enyaq Anwendung findet. Die neue Designsprache soll auch beim Epiq Robustheit, klare Linien und eine reduzierte Formensprache kombinieren. Das modern-solide Exterieur soll moderner und minimalistischer als bei früheren Modellen wirken und typische Škoda-Elemente mit neuen Details wie schlanken LED-Leuchten und einer geschlossenen Frontfläche verbinden, hinter der Sensorik und Kameras versteckt sind.

Wo ordnet er sich ein?

Škoda hat bislang keine offiziellen Preise für Österreich oder Deutschland genannt, doch erste Angaben des Herstellers deuten darauf hin, dass der Epiq ab rund 25.000 Euro erhältlich sein wird. Diese Summe entspricht in etwa dem Einstiegsniveau des Kamiq mit Verbrennungsmotor.

Der Epiq soll eines der kleinsten elektrischen SUV-Modelle von Škoda werden und eine neue Einstiegsklasse in die Elektromobilität der Marke eröffnen. In der geplanten Generation von Elektrofahrzeugen der Tschechen soll er die Lücke zwischen größeren Modellen wie dem Enyaq und kleineren Konzeptstudien oder späteren Elektrovarianten anderer Baureihen schließen.

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