Toyota Urban Cruiser: Nur mehr elektrisch durch den Großstadtdschungel

Toyota Urban Cruiser
Kompakt und elektrisch: Was kann der neue Urban Cruiser?

Zusammenfassung

  • Der neue Toyota Urban Cruiser ist ein rein elektrisches Kompakt-SUV, das in Kooperation mit Suzuki entwickelt wurde.
  • Zwei Akkugrößen (49 kWh und 61 kWh), Front- oder Allradantrieb und Reichweiten von bis zu 426 Kilometern (WLTP) stehen zur Wahl.
  • Das Fahrzeug bietet trotz kompakter Maße viel Platz, flexible Rücksitze und einen gelungenen Mix aus analoger und digitaler Bedienung.

Wenn es um Elektroautos geht, setzt Toyota auf die Zusammenarbeit mit anderen japanischen Herstellern. Das hat man beim ersten E-Auto, dem bZ4X, der in Zusammenarbeit mit Subaru entstand, gemacht und beim Urban Cruiser hält man es ebenso. Nur ist der Kooperationspartner in diesem Fall Suzuki. Dort heißt das entsprechende Auto e Vitara.

Kenner der Materie werden sich erinnern, dass es schon einmal einen Toyota Urban Cruiser gegeben hat. Das war 2009. Mit dem hat der Urban Cruiser außer dem Namen nicht mehr viel gemein. Und vor allem: Der neue Urban Cruiser fährt nur mehr rein elektrisch.

Toyota Urban Cruiser

Auch als Allradler

Toyota hat zwei Akkugrößen auf Lager. Man kann das E-Auto mit 49 kWh oder 61 kWh bekommen. Zudem bietet Toyota die Alternativen Front- oder Allradantrieb an. Den schwächeren Akku gibts nur mit Frontantrieb und 106 kW, den größeren mit Frontantrieb und 128 kW oder mit Allrad. In der Allradversion wird zusätzlich zum Elektromotor an der Front ein Zweiter an der Hinterachse verbaut. Macht in Summe eine Leistung von 135 kW. Damit ist zum einen stets für gute Traktion gesorgt und die Leistung passt auch gerade recht für das kleine SUV. So beschleunigt man flott, bekommt aber keinen Tritt ins Kreuz und die Kraftentfaltung lässt sich mit harmonisch zusammenfassen. Das Fahrwerk ist okay, könnte vielleicht etwas mehr Federungskomfort bieten und die Lenkung arbeitet ausreichend exakt. Und so fährt sich der Urban Cruiser unkompliziert und wendig durch die Stadt, „cruist“ aber auch Überland untadelig.

Wie weit kommt man? In der Allradversion sind es bis zu 395 Kilometer (laut WLTP), die Basisversion mit kleinem Akku kommt auf 344 Kilometer und die beste Reichweite schafft die Kombination großer Akku und Frontantrieb mit bis zu 426 Kilometer. An einem DC-Lader dauert das Aufladen von 10 auf 80 Prozent rund 45 Minuten. Da gibt es freilich flottere Lader.

Was ist uns sonst aufgefallen? Der Urban Cruiser bietet trotz der noch handlichen Außenabmessungen von 4,28 Meter erstaunlich viel Platz innen – auch dank des üppigen Radstands. Als praktisch erweist sich, dass die Rücksitzbank verschiebbar und auch die Neigung der Lehne verstellbar ist.

Toyota Urban Cruiser
Toyota Urban Cruiser

Das Cockpit wirkt vom Materialmix her fein gemacht und auch der als Drehregler ausgeführte Wählhebel für die Fahrstufen ist ergonomisch gut gemacht. Für die Bedienung hat man einen erfreulichen Mix aus analogen und digitalen Elementen gefunden. Nur das Bild der Rückfahrkamera könnte eine bessere Auflösung vertragen.

Toyota Urban Cruiser

Der Urban Cruiser startet im Februar. Das Basismodell kostet ab 35.990 Euro, Allrad gibts ab 40.990 Euro.

Kommentare