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Mercedes zeigt neuen GLA: Das kleine SUV kommt elektrisch und als Hybrid

Mercedes bringt ab Ende des Jahres die dritte Generation des GLA - mit neuen Proportionen, markanter Front und Wahlmöglichkeit bei den Antrieben.
Mercedes GLA

Zusammenfassung

  • Mercedes bringt die nächste GLA-Generation Ende des Jahres als Elektro-SUV mit drei Antriebsvarianten und ab Anfang nächsten Jahres zusätzlich als Hybrid.
  • Die Elektroversionen setzen auf 800-Volt-Technik, laden mit bis zu 320 kW, schaffen je nach Modell bis zu 657 Kilometer Reichweite und starten bei 47.850 Euro.
  • Neu sind außerdem ein eigenständiges Design für Elektro und Hybrid, mehr Platz und Breite, moderne MBUX-Screens sowie optionale Offroad-Funktionen für die Allradversionen.

Der GLA markiert den Einstieg in die SUV-Welt bei Mercedes. Klar, GLA ist der Kompakte, während ein GLS dann schon furchtbar groß ist und wenn es nur G heißt, weiß man, dass dies der Offroader höchstpersönlich ist.

Seit 2013 gibt es den GLA und nun kommt das SUV elektrisch - aber nicht nur. Beginnen wir also gleich mit den Antrieben und hier wird der Kunde einiges an Wahlmöglichkeiten haben.

Für den Anfang bietet Mercedes den GLA in drei Elektrokonfigurationen an: Einsteiger wird der GLA 200 mit 165 kW Leistung und einem 58-kWh-Akku, darüber gibt es den 250+ mit 200 kW und 85-kWh-Akku. Dazu kommt der 350 4matic (also mit Allradantrieb) mit 260 kW, der ebenfalls den 85-kWh-Akku bekommt. Im nächsten Jahr wird noch eine Variante mit 71-kWh-Akku dazustoßen.

Wichtig für die elektrischen GLA wird die 800-Volt-Architektur. Damit kann man flott laden - an einem DC-Lader geht das mit bis zu 320 kW. Heißt, in zehn Minuten kann Strom für weitere 270 km geladen werden. Je nach Version kommt man auf Reichweiten von bis zu 657 km. Laden mit 22 kW an einem AC-Lader wird es optional geben (serienmäßig sind’s elf kW).

Mercedes GLA

Hybridantrieb

Alternativ zum Elektroantrieb wird es den GLA aber auch mit Verbrenner, genauer gesagt mit Hybridantrieb, geben. Hierfür kombiniert Mercedes einen 1,5-l-Turbobenziner mit Elektromotor, der in das 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe integriert ist. Mit seiner 1,3-kWh-Batterie soll der Hybrid-GLA bei innerstädtischen Geschwindigkeiten meist elektrisch unterwegs sein, erklärt man bei Mercedes. Genaue Daten verrät man noch nicht, aber orientiert man sich am technisch vergleichbaren CLA, wäre man hier zwischen 156 und 211 PS (Systemleistung). Jedenfalls soll der Hybrid zunächst in zwei Leistungsstufen mit Front- oder Allradantrieb verfügbar sein.

Optisch wird man den elektrischen GLA vom Hybrid auf den ersten Blick an der Frontgestaltung auseinanderhalten können. Der Elektro-GLA bekommt den neuen „ikonischen Grill“ für Elektrofahrzeuge mit 608 Leuchtpunkten aus Polycarbonat. Optional wird es dann Animationen dafür geben - zusammen mit 158 Mikro-LEDs orchestrieren sie Lichtsequenzen, die passend zum Aura-Sound der gewählten Klanglandschaft erstrahlen, heißt es aus Stuttgart. Dagegen bekommt der Hybrid den „lichtdurchfluteten Sternengrill“. Hier bilden 150 heißgeprägte Sterne in Chrom-Optik das Mercedes-Benz-Pattern.

Mercedes GLA

Überhaupt ist das Thema Stern essentiell, wenn es um das Licht geht. Die LED-High-Performance-Scheinwerfer (serienmäßig) bekommen einen verchromten Stern als Designelement. Hat man die MULTIBEAM-LED-Scheinwerfer bestellt, ist das Tagfahrlicht in der Form eines Sterns gestaltet. Auch heckseitig wurden die LED-Leuchten sternförmig gestaltet. Die beiden Heckleuchten sind durch ein Band verbunden, um die Breite zu betonen, und irgendwie wirkt das neue Heck des GLA gefällig und unverwechselbar.

Den Designern lag offenbar die Betonung der Breite am Herzen, das Auto ist auch einen Tick breiter geworden. Hinten wurde die Spur verbreitert (plus 31 mm), dazu wurde auch der Radstand verlängert. Gleichzeitig ist der Benz um 20 mm niedriger geworden. Die Proportionen wirken jedenfalls stimmig und sind so, wie man es vom kleinsten SUV von Mercedes erwartet. Verbessert wurde im Vergleich zum Vorgänger auch die Aerodynamik und das sorgt nun auch für weniger Windgeräusche innen.

Mercedes GLA

Das Platzangebot innen ist gut. Das Ladevolumen im Kofferraum beträgt bis zu 1.400 Liter und im elektrischen GLA findet sich vorne auch noch ein Frunk (für 107 Liter extra).

In Sachen Cockpitgestaltung wurde nun auch der GLA auf Linie gebracht. Das heißt, die analogen Elemente wurden reduziert. Optional kann man den GLA mit dem MBUX-Superscreen ausrüsten, der sich über die gesamte Breite erstreckt. Hinter einer großen Glasfläche sitzen das 10,25 Zoll große Instrumentendisplay, das 14 Zoll große Zentraldisplay und ein 14 Zoll großer Bildschirm für den Beifahrer. Ist kein Beifahrer-Display verbaut, führt ein Zierteil mit Starpattern-Grafik die Glasoptik in diesem Bereich fort. Der Sprachassistent kombiniert künstliche Intelligenz von ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini.

Mercedes GLA

Mercedes sieht den GLA ja als SUV für den urbanen Bereich. Dennoch soll der neue GLA bis zu einem gewissen Grad auch Gelände können. So haben die Allradversionen das Fahrprogramm Terrain für unbefestigte Straßen dabei und optional kann man auch die Funktion „transparente Motorhaube“ bekommen – hier liefert ein Kamerabild einen virtuellen Blick unter das Auto.

Mercedes GLA

Preis

Der neue Mercedes GLA startet bei uns Ende des Jahres (die ersten Autos werden für November erwartet), die Hybridversionen kommen Anfang nächsten Jahres. Einen Einstiegspreis gibt es auch schon, der liegt bei 47.850 Euro für den GLA 200.

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