Schicksalsjahr für den ORF
Die nervösen Reformsignale und vielen Programmvorhaben des ORF muten defensiv an. Zu Recht: 2024 wird hart.
Im Berufsleben gilt: Je lauter einer schreien muss (insbesondere, wenn es der Chef ist), desto mehr signalisiert er Unsicherheit und Schwäche. Wer leise spricht, dem sollte man zuhören.
Der ORF hat zuletzt die Lautstärke bis ganz nach oben gefahren.
Man präsentierte in kurzer Abfolge die Radioflottenstrategie, die Kinderkanalpläne, neue Chefs und nun die Sachen, von denen man gern hätte, dass die Menschen sie 2024 anschauen.
➤Mehr lesen:
- Wer im ORF-Newsroom künftig das Sagen hat
- Die ORF-Radioflotte macht die Luken dicht
- Der ORF startet jetzt digitales Kinderfernsehen
- Was die neue Streaming-Plattform ORF ON zum Start bringt
Dazu noch eine Werbelinie, die man versucht ist, als perfekte Verbalisierung einer Defensivhaltung zu lesen. „ORF – für dich und mich und alle“ – ja, was denn sonst?
Kommentare