© Kurier/Gruber Franz

Mein Sonntag
12/05/2021

Zu wenig Platz auf den Gehsteigen: Fußgänger sehen rot – Teil II

KURIER-Leser meldeten sich mit Beispielen, wo das Zufußgehen unangenehm bis gefährlich ist.

von Katharina Salzer

Unübersichtlich. Dass die Städte oft für Autos, nicht aber für Fußgänger geplant sind, war vergangenen Sonntag in dieser Kolumne zu lesen. Dieses nicht ganz so vage Gefühl, teilen einige: Leserinnen und Leser aus Wien haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Die Kreuzung Felberstraße/Linzer Straße/Schlossallee/Johnstraße sei aus der Perspektive des Fußgehers lebensgefährlich, schrieb uns Leser K. „Mir passiert es mehrmals pro Woche, dass Autofahrer – sowohl beim Abbiegen von der Linzer Straße in die Schlossallee, als auch beim Abbiegen von der Felberstraße in die Schlossallee – die Grüne Ampel für die Fußgeher einfach ignorieren.“ Er sei einem Abschuss durch Lkw oder Pkw des Öfteren nur knapp entkommen.

Zu schmal. „In Coronazeiten sind auch schmale Gehsteige vor Apotheken (PCR-Teststationen!) ein brennendes Thema“, schrieb uns Herr H. Auf der Döblinger Hauptstraße (auf Höhe Nummer 64) bleibt wenig Platz, um an der Warteschlange vorbeizugehen. Das zeigt auch das mitgeschickte Foto. Das Problem: Die Linksabbieger, denn gegen die Gehsteigverbreitung spreche das Staurisiko (auch für die Straßenbahnlinie 37), schreibt die Bezirksvorstehung an Herrn H.

Blinklicht. Eine andere Leserin spricht die kurzen Grünphasen für Fußgeher an. Eben die Straße betreten, schon blinkt die Ampel wieder. Für Menschen, die nicht so schnell unterwegs sein können, sei das eine Stresssituation. Gesehen unter anderem bei der Querung über den Getreidemarkt – Höhe Gumpendorfer Straße. Dass hier des Öfteren Markierungen nach Unfällen auf die Fahrbahn gemalt sind, entspannt nicht sehr. Zumindest nicht die Fußgängerin.

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