über die Schwierigkeiten der Westbahn

Vom Monopol überrollt

von Andrea Hodoschek

12/10/2013, 06:01 PM

Man kann Regeln so aufstellen, dass ein Neuer, der in das System drängt, keine Chance hat.

Andrea Hodoschek | über die Schwierigkeiten der Westbahn

Der Ausstieg der Westbahn aus zwei Verkehrsverbünden ist nicht freiwillig passiert. Die etablierten Marktteilnehmer teilen sich über ein hoch kompliziertes, undurchschaubares Tarifsystem das Geschäft untereinander auf, sodass der neue Konkurrent nicht mithalten konnte. Ha, selbst schuld, der geschätzte Mitbewerber hätte sich eben nicht an die Regeln gehalten, frohlocken die Monopolisten. Genau das ist der springende Punkt. Man kann Regeln so aufstellen, dass ein Neuer, der in das System drängt, keine Chance hat. Ähnlich funktioniert es mit der Subventionierung des Bahnverkehrs, die eine Wissenschaft für sich ist. Kurz bevor die Westbahn startete, zementierte das Verkehrsministerium das System mit einem Zehn-Jahres-Vertrag bis 2019 ein. Was die Kunden wollen und ob sie vielleicht lieber eine Alternative hätten, interessierte die Monopolverteidiger in Österreich noch nie.

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