über die Rote Retourkutsche
11/08/2014

Rote Retourkutsche

Die Wiener SPÖ reißt bei der Verkehrspolitik wieder das Ruder an sich.

von Elias Natmessnig

Die Wiener SPÖ reißt bei der Verkehrspolitik wieder das Ruder an sich.

Mag. Elias Natmessnig | über die Rote Retourkutsche

Will Rudi Schicker dem Grünen Christoph Chorherr den Rang als oberster Visionär der Stadt ablaufen? Es scheint fast so. Lange Zeit gaben die Grünen in der Koalition die Themen vor. Nicht nur im Verkehr. Zuletzt überraschten sie die Roten mit Forderungen zur Bildung und den Mieten.

Jetzt schießen die Roten zurück und reklamieren rot-grüne Erfolge für sich. Die 365-Euro-Jahreskarte sei deshalb ein Erfolg, weil die SPÖ das Projekt so gut organisiert und finanziell angeschoben habe, lässt Schicker ausrichten.

Das Signal ist klar. Die Sozialdemokraten brauchen die Grünen nicht, um moderne Verkehrspolitik zu machen. Ob die Visionen, vom Aussperren der Autopendler bis hin zum Alko-Lock in den Autos, bei der roten Kernklientel allzugut ankommen, ist aber fraglich.

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