über Wählervertreibung
07/09/2013

Lehrbeispiel für Wählervertreibung

Neun Wochen nach der Tiroler Landtagswahl zerbricht „Vorwärts Tirol“ am Postenschacher. Ein Armutszeugnis.

von Christian Willim

"Vorwärts Tirol“ hat Postenschacher betrieben

Christian Willim | über Wählervertreibung

Es sind keine Anfänger, die hier am Start waren. Das Gründer-Trio von „Vorwärts Tirol“ besteht aus der Bürgermeisterin von Innsbruck (Christine Oppitz-Plörer) und zwei Ex-Landesräten (Hans Lindenberger und Anna Hosp). Trotzdem ist es den Polit-Profis gelungen, ihre erst im Frühjahr gegründete Bewegung wenige Wochen nach der Landtagswahl zu sprengen. Beim ersten Antreten wurden vier Mandate erobert. Doch für Hosp blieb keines übrig. Seither war die Partei in zwei Flügel geteilt, die darüber stritten, ob Hosp nicht mittels Mandtasverzicht von vorgereihten Kandidaten in den Landtag bugsiert werden sollte. „Vorwärts Tirol“ hat Postenschacher betrieben, der in einer Parteispaltung geendet hat. Und das in einem Bundesland, in dem zuletzt nur 60 Prozent der Wähler zu den Urnen gingen.

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