über den Terror in Brüssel
03/22/2016

Attacke im Herzen der EU

von Margaretha Kopeinig

Dem barbarischen Terror müssen wir mit Wachsamkeit und Kampf für unsere Werte begegnen.

Dr. Margaretha Kopeinig | über den Terror in Brüssel

Brüssel ist im Ausnahmezustand. Die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, leben in Angst, schwer bewaffnete Soldaten in Tarnuniform kontrollieren die Stadt. Was von vielen seit Paris und in Brüssel, als der Islamist Mehdi Nemmouche im Mai 2014 bei einem Anschlag auf das Jüdische Museum vier Menschen erschoss, befürchtet wurde, ist eingetroffen.

Mutmaßliche islamistische Attentäter haben im Flughafen und in einer U-Bahnstation im EU-Viertel viele Menschen ermordet. Der Akt ist eine Kriegserklärung an Europa, an unsere Demokratie und die humanistischen Werte.

Die Terrorwarnstufe wurde auf die höchste Stufe 4 hinaufgesetzt. Nach dem ersten Schrecken bleibt eine beunruhigende Frage: Haben die belgischen Behörden und europäischen Geheimdienste geschlafen? Seit der Festnahme des mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam vergangenen Freitag waren die Behörden doch alarmiert – oder? Die Antwort der Gesellschaft kann nur eine sein: Dem barbarischen Terror müssen wir mit Wachsamkeit und Kampf für unsere Werte begegnen. Zusammenstehen und Zivilcourage sind jetzt gefragt.

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