über LEBEN: Sex and the City II

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Guido Tartarotti über die Leserbriefe zu seiner Kolumne über "SATC" 2.

Meine kritische Auseinandersetzung mit "Sex and the City" blieb nicht ohne Folgen: Mein Mailsystem wurde geflutet. Daher jetzt und hier: Die besten Zitate aus der Leserpost.

Michaela H.: "Bei diesem Thema können Sie einfach nicht mitreden. Weil Sie, trotz aller Gescheitheit, halt ein Mann sind." (Darauf kann ich nur mit Osgood Fielding III. antworten: "Well, nobody's perfect." Aber ich arbeite daran.)

Beate O.: "Was willst du uns damit sagen? Das (sic) es weit erotischer ist, wenn sich 22 erwachsene Männer 90 Minuten auf dem Fußballfeld um einen Ball duellieren?" (Genau. Man hat im Leben nur die Wahl zwischen Fußball und Carrie Bradshaw. Es muss Sie sehr beruhigen, dass Ihre Welt so unkompliziert ist .)

Ingrid F.: "Aber das Beste - Frauen in der ganzen Welt machen viel Kohle mit Stöhnen am Telefon, für dass (sic) IHR MÄNNER euer Geld ausgebt! Dankeschön, wir werden es in schicke Klamotten und Manolos umsetzen, auch eine Vogue ab und zu ist leistbar. (Es freut mich, Frau F., dass Sie einen schönen und einträglichen Beruf sowie ein übersichtliches Weltbild entdeckt haben.)

Judith Pf.: "Und jetzt noch ein Satz von Uschi Fellner - es ist super, aus dem Kino zu kommen und sich nicht fragen zu müssen, wie dieser Film eigentlich gemeint war." (Eine Maxime, die sich auch auf diesen Satz selbst anwenden lässt. Und auf das Gesamtwerk von Uschi Fellner. Nicht denken zu müssen ist also ein Privileg - ja, auch so lässt es sich durchs Leben taumeln.)

Stellvertretend für die vielen positiven Mails (alle von Frauen, übrigens), sei jenes von Johanna K. zitiert: "Meine nächste Monatsmiete werde ich besser in Schuhe investieren. Ich finde, als Frau hat man sich gefälligst für nichts anderes zu interessieren. Das hätte böse Folgen - am Ende wollen wir dann so Privilegien wie das Wahlrecht, oder in der Öffentlichkeit essen zu dürfen."

(kurier) Erstellt am
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