über den Welttag des Buches
04/23/2014

Verliebt ins Buch

von Andreas Schwarz

Ein Buch kann anregen, träumen lassen, packen, nachdenklich und vergnügt machen.

Andreas Schwarz | über den Welttag des Buches

Heute hat Georg Namenstag, und daher ist Welttag des Buches. Das "daher" erklärt sich so: Der Heilige Georg heißt in Katalonien Sant Jordi. Den lieben sie dort als Schutzpatron. Sein Festtag wird mit dem Tag der Verliebten begangen. Und die belegen ihre Zuneigung zueinander durch das Schenken eines Buches.

Das ist eine hübsche Tradition. Ein Buch erzählt ja eine Geschichte, die erst im Kopf ihres Lesers zum Film wird. Verschenkt man eine gute Geschichte, will man die Freude daran teilen bzw. verdoppeln. Ein Buch kann anregen, träumen lassen, packen, nachdenklich und vergnügt machen. Wir können mit seinen Buchstaben fiebern, über sie fliegen, an anrührenden Stellen verweilen. Jedes Buch hat einen eigenen Geruch, und es liegt vertraut in unserer Hand.

Den Sant-Jordi-Brauch zu verbreiten und damit zu verhindern, dass in Buchketten statt Büchern zunehmend Geschenkartikel und Krimskrams liegen, läge auch in unserer Hand. Und wenn man gerade nicht verliebt ist: Man kann auch in ein Buch verliebt sein.

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