über die Faszination Weltall
03/06/2016

Unerkannt

von Andreas Schwarz

Und umgekehrt: Was es zu uns sagen würde?

Andreas Schwarz | über die Faszination Weltall

Die Sonne ist einer von gut 100 Milliarden Sternen in unserer Milchstraße. Im Weltall gibt es rund 100 Milliarden weitere Milchstraßen. Und wenn nur jeder zweite Stern auch Planeten hat ...

Das macht die Faszination Weltall aus: Die Frage, ob es dort noch anderes Leben gibt. Wie es aussieht. Ob wir es als solches erkennen würden, wenn wir es sähen. Oder ob es ausschaut wie ein Handstaubsauger oder ein Schäfchenwölkchen oder ein Qǽŧ¿rűps, und wir wüssten gar nicht, dass es lebt.

Und umgekehrt: Was es zu uns sagen würde? Zu Wesen, die zwar Selfie-verliebt sind, aber sich selbst gerne ausrotten (Krieg, Straßenverkehr, beim Selfie-Schießen); die Helene Fischer hören und Dancing Stars schauen; die mehr Zeit mit Oberflächenwischen als mit Nahrungsaufnahme oder Sex verbringen; die in Rudeln ans Meer/in den Schnee/in Einkaufszentren fahren und auch sonst sonderbare Sachen machen.

Vielleicht würde auch unser Leben von Außerirdischen gar nicht als solches erkannt. Was uns ein bisschen Peinlichkeit schon ersparen würde.

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