über den Weihnachtskaufrausch
11/29/2013

Potenzial nach oben

von Andreas Schwarz

Krise? War gestern. Und beschauliche Vorweihnachten? So was von vorgestern

Andreas Schwarz | über den Weihnachtskaufrausch

Der heutige „Schwarze Freitag“ in den USA hat nichts mit dem Geldvernichtungstag 1929 zu tun (der fiel dort zeitzonenbedingt auf einen Donnerstag), sondern ist der Geldausgebetag nach Thanksgiving: Als Auftakt zum Weihnachtskaufrausch gibt es Mörder-Rabatte auf alles. Auch in Deutschland schleicht sich dieser Brauch schon ein. Bei uns kann er also nicht mehr weit sein.

Derweil läuft der Advent hier so: Erst erklären uns Umfragen, ob wir heuer mehr oder weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben – bisher reicht die Bandbreite von 380 Euro/Kopf (–30) bis 421 Euro (+25), weitere Schätzungen folgen. Dann verkündet der Handel traditionell einen „gut angelaufenen“ ersten, einen „durchschnittlichen“ zweiten Einkaufssamstag, einen dritten mit „Potenzial nach oben“ und einen vierten mit dem Triumph über das Vorjahresergebnis. Der Winter-Sale in akustischen Jingle-Bells-Dauerschleifen in Werbung und Kaufhaus ist da längst angelaufen.

Krise? War gestern. Und beschauliche Vorweihnachten? So was von vorgestern.

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