ĂŒber Fußball und Facebook
06/18/2016

Nicht umfallen

von Andreas Schwarz

Wir wollen nix verknofeln fĂŒrs Match heute Abend, daher ganz anderes Thema

Andreas Schwarz | ĂŒber Fußball und Facebook

Wir wollen nix verknofeln fĂŒrs Match heute Abend, daher ganz anderes Thema: Der Satz "Das interessiert mich so, wie wenn in China ein Radl umfĂ€llt" drĂŒckt aus, dass man die Relevanz einer Nachricht fĂŒr gering hĂ€lt. Er stammt aus einer Zeit, als es in China vorwiegend RĂ€der gab und noch lange kein Facebook. Apropos: "Zuckerberg fiel vom Fahrrad und brach sich den Arm" lasen wir diese Woche ĂŒber den Facebook-GrĂŒnder, und die Nachricht fĂ€llt in dieselbe Kategorie wie die mit dem chinesischen Rad.

Facebook ist ja ĂŒberhaupt so eine Chinaradlgeschichte – was die Selbstdarstellung der Poster und was die Nachrichten darĂŒber betrifft: "Prinzessin Madeleine gratulierte Sohn auf Facebook zum Geburtstag", wow! Oder: " Cristiano Ronaldo hat 217 Millionen Fans bzw. Follower auf Facebook, Twitter und Instagram".

Womit wir doch wieder bei heute Abend wĂ€ren: David Alaba hat nur 7,1 Mio. Fans auf Social Media. Dennoch hoffen wir, dass unsere Kicker gegen Portugal nicht umfallen. Was in China ĂŒbrigens keinen interessiert.

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