ĂĽber die Niederlage gegen Ungarn
06/16/2016

Luft nach oben

von Andreas Schwarz

Die Stange des ungarischen Tors stand in der ersten Minute Zentimeter zu weit links.

Andreas Schwarz | ĂĽber die Niederlage gegen Ungarn

Jetzt, mit einem Tag Abstand und der gebotenen NĂĽchternheit, kann man es ja sagen:

Der Schiedsrichter war ein unglaubliches W mit mutmaĂźlich magyarischen Vorfahren.

Die Ungarn gingen mit unseren Kickern um, wie mit dem Schneiden von Gulyas-Fleisch: derb. Mehr als ungarische Salamitaktik hatten sie nicht drauf, und ständig dreinzuschauen wie Viktor Orban, ist auch nicht die feine Art.

Die Stange des ungarischen Tors stand in der ersten Minute Zentimeter zu weit links, vom österreichischen Schützen aus gesehen – misst das niemand nach vor dem Spiel?

Unsere "numerische Unterzahl" (welche gibt’s noch?) auszunützen ist typisch für den Ungarn, der bei der Drehtür hinten reingeht und vorne rauskommt, wir kennen das.

Dass sich Ungarns Torwart mit einer Jogginghose lustig machte über österreichische Touristen im Urlaubsflieger, war eine miese Provokation, die uns außer Tritt brachte.

Und nach Frisuren haben wir 2:0 (Alaba, Arnautovic) gewonnen. Mit Luft nach oben.

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