über Spam-Mail
07/17/2013

Lästig genug

von Andreas Schwarz

Übrigens: 90 Prozent des weltweiten Mailverkehrs sind Spams

Andreas Schwarz | über Spam-Mail

Ari Rath ist ein ehrenwerter Mann. Dass der gebürtige Wiener und frühere Chefredakteur der Jerusalem Post in Malaysia ausgeraubt worden ist und jetzt zwar mit Ersatzpass, aber ohne Geld dort sitzt, wäre tragisch – wenn es denn stimmte. „Seine“ Massenmail mit der Bitte um Überweisung von Geld ist eine klassische Spam-Mail, im konkreten Fall das Produkt von Hackern, die in den Mail-Account des älteren Herrn eingedrungen sind.

Eine Studie hat jetzt ergeben, dass unnütze, unerwünschte und kriminelle Mails, die mit Produktfälschungen werben oder lukrative Geschäfte anbieten, weltweit einen Schaden von 50 Milliarden Dollar verursachen, wie immer man das berechnet. Und zwar nicht zuletzt deshalb, weil solche Mails wie Angeblich-von-Rath weniger werden, und der Vertrieb von gefälschten Produkten via Mail (bei angeblich hoher Kundenzufriedenheit) zunimmt.

Übrigens: 90 Prozent des weltweiten Mailverkehrs sind Spams. Als ob die restlichen zehn Prozent nicht oft schon lästig genug wären.

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