über das Klima
08/02/2013

Kühler Kopf

von Andreas Schwarz

Das beweist einen bemerkenswert kühlen Kopf im allgemeinen Hitze-Wahnsinn

Andreas Schwarz | über das Klima

Rechtzeitig vor der nächsten Hitzewelle haben US-Forscher herausgefunden, dass schon geringe Abweichungen von der üblichen Temperatur das Gewaltverhalten beeinflusst. Negativ, versteht sich. Bekannt ist das schon länger unter dem Synonym „Einen kühlen Kopf bewahren“, wenn’s zu hitzig wird. Bedrohlich ist es dennoch. In Zeiten der Erderwärmung werden uns ohnehin üble Szenarien entworfen: Konflikte wegen Dürre; Skilehrer, die angesichts wegrinnender Pisten anlassig werden; zornige Eisbären auf immer kleinerem Raum. Wenn wir Menschen dann auch noch aufeinander einschlagen, weil’s heiß ist – na, grüß Gott! Apropos Klimawandel: Gletscherforscher ist dieser Tage ein angenehm gekühlter Beruf. Die forschen, wie weit sich die montanen Eiswüsten zurückziehen – und die ziehen sich. Allerdings, sagen die Forscher in stoischer Forscherruhe auch: Zwei Drittel der letzten 10.000 Jahre waren heißer als jetzt. Das beweist einen bemerkenswert kühlen Kopf im allgemeinen Hitze-Wahnsinn.

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