über Österreichs Sportler in Rio
08/05/2016

Gegebenenfalls freuen

von Andreas Schwarz

Im Sommer dagegen war eine Medaille immer eher ein Zufall der Geschichte

Andreas Schwarz | über Österreichs Sportler in Rio

Heute geht’s los mit den Olympischen Sommerspielen in Rio, und ganz Österreich schaut gebannt ...

Nein, das stimmt so natürlich nicht. Der Skigott-Nation Österreich waren die Winterspiele immer ein bisschen näher – wir siegten mit Hermann Maier und wir litten mit dem ausgeschlossenen Karl Schranz, und wenn die Medaillen einmal ausblieben, war’s ein Irrtum der Geschichte. Im Sommer dagegen war eine Medaille immer eher ein Zufall der Geschichte – und auf diesen Zufall stundenlang vor dem TV-Gerät zu warten, ist dem Österreicher eher fad.

Das ist unfair. Erstens gibt es wunderbare Sportarten, vom eleganten Dreisprung bis zum 10-km-Freiwasserschwimmen, und tolle Athleten aus aller Welt dabei zu bewundern. Und zweitens sind die Zeiten, da ein Sportminister unsere Athleten "Olympiatouristen" nannte (Regierungstourist Norbert Darabos im Null-Medaillen-Jahr 2012 ), ja vorbei. Das Sportmagazin Sports Illustrated sagt Österreichs Olympiateilnehmern zwei Medaillen voraus. Also bitte: zuschauen, mitfiebern, warten – und gegebenenfalls freuen.

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