über Handy und/oder Führerschein
12/17/2014

Andere Mobilität

von Andreas Schwarz

Unter den vielen Vollidioten auf vier Rädern sind das die vollsten.

Andreas Schwarz | über Handy und/oder Führerschein

Vielleicht kennen Sie das: Auf gerader Straße kommt Ihnen ein Auto entgegen. Dummerweise zunehmend auf Ihrer Seite. Anblinken hilft nichts. Weil der Fahrer nicht auf die Straße, sondern auf sein Handy schaut und SMS tippt. Unter den vielen Vollidioten auf vier Rädern (Raser in 30er-Zonen, Zwei-Meter-Abstandhalter bei Tempo 130) sind das die vollsten.

Die gute Nachricht dazu: Es gibt immer weniger Führerscheinerwerber. Gut ist nämlich der Grund: Junge Menschen geben ihr Geld lieber fürs Mobiltelefon aus und wollen jederzeit mobil vernetzt sein, whatsappen, instagrammen, liken, vielleicht gar telefonieren – und sich dabei nicht vom Autofahren ablenken lassen. Quasi der Gegenentwurf zum Automobilisten, der sich vom Handy ablenken lässt.

Irgendwann braucht’s ja angesichts der virtuellen Mobilität eh keine Autos, Züge, Flugzeuge, Konferenzen usf. mehr. Wie? Das wurde schon vor 20 Jahren vorhergesagt? Stimmt. Aber vielleicht stimmt jetzt wenigstens das mit den aussterbenden Auto-SMSern.

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