über den neuen Papst
03/18/2013

Indiskretionen

von Andreas Schwarz

Vielleicht erfahren wir auch noch, wie viele Eier Franziskus in der Früh verspeist.

Andreas Schwarz | über den neuen Papst

Unser Kardinal war kürzlich fast ein bisserl zornig, weil immer noch Geheimnisse aus dem Vatikan dringen. Andererseits: Ohne Indiskretionen wüssten wir nicht, dass der neue Papst „eine ruhige Nacht verbracht “ hat (wie haben das die Medien bloß wieder rausgefunden?). Oder dass er einmal „ins Stolpern kam, aber nicht gefallen ist“, wie schon im Stolpermoment um die Welt getwittert wurde. Ohne die Beredsamkeit einer Nonne wüssten wir nicht, dass seine erste Lehrerin ihn als „kleinen Teufel“ beschrieb. Und ohne eine 76-jährige Argentinierin nicht, dass Franziskus sie im Alter von zehn heiraten und andernfalls Priester werden wollte (da verblasst Alfred Gusenbauers Kanzlertraum in der Sandkiste augenblicklich).

Vielleicht erfahren wir auch noch, wie viele Eier Franziskus in der Früh verspeist, ob er sich seine Zehennägel selbst schneidet und wie viel er aktuell wiegt. Dann wird das Interesse an Indiskretionen langsam wieder verfliegen und er ein ganz normaler Papst sein.

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