über Freitag, den 13.

Fremdfischern

von Andreas Schwarz

12/12/2013, 06:00 AM

Das Unglück kann, wie die drei Beispiele zeigen, auch an allen anderen Tagen zuschlagen.

Andreas Schwarz | über Freitag, den 13.

Es gibt Dinge, die hält man für schier unmöglich. Zum Beispiel, dass ein Handy explodiert. Geschehen in Tirol, auf einem Wickeltisch (das Baby war windeltechnisch gottlob schon abgefertigt). Es war kein explosives SMS und keine fiese NSA-Aktion schuld, sondern der Akku: „Passiert immer wieder“, sagen Techniker. Na dann.

Oder, dass ein Bundespräsident sich und sein Land blamiert und eine Welttrauerfeier schwänzt. Wegen heißer Koalitionsgespräche (papperlapapp). Und weil er lieber zu einer anderen Gedenkfeier reiste, um dort eine Rede zu halten – das Wort des Jahres („frankschämen“) erhält durch „fremdfischern“ starke Konkurrenz.

Oder, dass, apropos Koalition, Rot und Schwarz seit zweieinhalb Monaten über Löcher und deren Existenz/Nichtexistenz streiten, jetzt dem Vernehmen nach aber vielleicht doch noch schnell am Donnerstag einig werden wollen – damit der Neustart nicht auf einen Freitag, den 13., fällt!

Das Unglück kann, wie die drei Beispiele zeigen, auch an allen anderen Tagen zuschlagen.

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