├╝ber den R├╝ckenlehnen-Streit

Die Lehne (II)

von Andreas Schwarz

09/06/2014, 08:00 AM

Fliegen ist schon lang nicht mehr lustig.

Andreas Schwarz | ├╝ber den R├╝ckenlehnen-Streit

Die Flugzeug-R├╝ckenlehne besch├Ąftigt. "Wieso ist verhaltensauff├Ąllig, wer sich die Freiheit nimmt, die Lehne nach hinten zu kippen?", fragt Leser P. zum gestrigen Text an dieser Stelle. Auch wieder wahr. Wo die Freiheit ├╝ber den Wolken (und auf dem Weg dorthin) doch ohnehin schon lange nicht mehr grenzenlos ist.

Wir m├╝ssen den Boarding-Pass an renitenten Automaten selbst ausstellen und bald das Gep├Ąck eigenh├Ąndig zum Flugzeug tragen; selbst der Fr├╝hflug wird meist zum Versp├Ątungsflug; die Bordverpflegung, fr├╝her f├╝r viele erster Urlaubs-H├Âhepunkt (Schnitzerl beim Niki), ginge au├čerhalb des Fliegers nicht als Nahrungsmittel durch; die Kabinenluft ist aus Spargr├╝nden weniger Luft, aber ein bisserl giftig (siehe Seite 20); der Sitzabstand ist mehr Stand als Ab-; und der Gouvernantenton ├╝ber Bordlautsprecher, was zu tun und zu lassen ist, erinnert zunehmend ans Internat. Kurzum: Fliegen ist schon lang nicht mehr lustig. Da wird man doch ein bisserl Spa├č mit der Lehne und dem ├ärger des Hintersitzenden haben d├╝rfen! Oder wof├╝r "Freiheit" halt so herhalten muss.

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