über Bankomatgebühren
04/30/2016

Die Gebühr

von Andreas Schwarz

Das ist so, wie wenn man für die in der Putzerei bezahlte Wäsche eine Abholgebühr zu entrichten hätte.

Andreas Schwarz | über Bankomatgebühren

Dafür, dass wir von dem Geld, das wir haben, etwas haben wollen, werden wir bald Geld zahlen müssen – die Bankomat-Abhebegebühr. Noch will keine Bank als erste (einstweilen beim Fremdkunden) zugreifen, lesen wir. Heißt: Die Gebühr kommt.

Das ist so, wie wenn man für die in der Putzerei bezahlte Wäsche eine Abholgebühr zu entrichten hätte. Oder für die wohlerworbene Wurstsemmel eine Abbeißgebühr bei Verzehr. Auch ließe sich eine Fahrscheingebühr einheben, wenn man in den Öffis den Fahrkartenentwerter benützt. Und wieso darf man seine Post aus dem Postkasten nehmen, einfach so, gebührenfrei? – Absurde Gebührenideen? In der Tat, allesamt!

Jetzt wird zum Thema Bankomat-Abhebegebühr, wir sind in Österreich, gegipfelt. Und der Finanzminister hat eine Idee: Wer seine Bankgeschäfte am Computer/in der Filiale selbst erledigt, also unbezahlter Bankmitarbeiter ist und kaum Bargeld braucht, soll weniger zahlen. Das ist nett. Umgekehrt: Wer kein Bargeld braucht, zahlt trotzdem – das wäre auch eine hübsche Idee. Absurd?

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