√ľber die Vorratsdatenspeicherung
04/09/2014

Daten ohne Schutz

von Andreas Schwarz

Schon das Wort ist ein Missverständnis.

Andreas Schwarz | √ľber die Vorratsdatenspeicherung

Schon das Wort ist ein Missverst√§ndnis: Vorratsdatenspeicherung! Es geht nicht um die Speicherung dessen, was jeder an Reis-, Bier- und Zahnpastavorr√§ten zu Hause hat, sondern um die Speicherung von Internet-, Telefon- und anderen Kontakten auf Vorrat ‚Äď auf dass die Beh√∂rden im Falle des Kriminalfalles nachsehen k√∂nnen.Jetzt hat der EuGH die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gekippt (siehe Seite 10). Weniger die Speicherung sei von √úbel, als die Dauer von bis zu zwei Jahren. Prompt schlagen die Datensch√ľtzer Purzelb√§ume vor Genugtuungsvergn√ľgen.

Dazu zwei Meldungen: Laut Format ist √Ėsterreich eines jener L√§nder, in denen der US-Geheimdienst NSA die komplette Telekommunikation √ľberwacht, ohne dass wir‚Äôs wissen. Und IT-Experten haben errechnet, dass 2013 die Daten von einer halben Milliarde Internet-Nutzer geklaut wurden, von wem auch immer.

Sch√∂n, dass Datenschutz festgeschrieben wird. Aber dass er auch sch√ľtzt vor denen, die wissen, wie man an Daten kommt, ist das gr√∂√üte Missverst√§ndnis.

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