Das Ohrwaschl - Rücktritt / Wiederwahl

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Lauschangriff hin oder her: Obamas schwache Gegner sind seine Stärke - das erinnert doch an jemanden

Barack Obama tritt zurück. Nein, nicht wegen der belauschten Nachgiebigkeit gegenüber dem russischen Präsidenten, sondern als Aushilfs-Coach des Basketballteams seiner Tochter.Aber mit Mikrofonen haben US-Präsidenten  so ihre Probleme. Schon Ronald Reagan scherzte, dass er die Bombardierung Russlands veranlasst habe, und vergaß, dass er on air  war. Jetzt hat Obama  dem Russen „mehr Flexibilität“ in Sachen Raketenabwehr in seiner zweiten Amtszeit versprochen –  Kamera und Mikro waren blöderweise dabei. Ein  Fressen für die Republikaner.Seine Wiederwahl im Herbst wird’s nicht verhindern. Nicht, weil Obama die fast messianischen Erwartungen in ihn auch nur annähernd erfüllt hätte, sondern weil seine Gegner so grottenschwach sind. Das  teilt er übrigens mit einem (Fay-)Mann, den eine lustige Gratiszeitung einst allen Ernstes zu „Österreichs Obama“ hochgeschleimt hat.

Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Andreas Schwarz, Birgit Braunrath und Guido Tartarotti

(KURIER) Erstellt am
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